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Literaturkreis 16.05.2021

Am 16. Mai 2021 veranstaltete unser Verein den vierten Online-Literaturabend, der diesmal der epischen Volkskunst gewidmet war. Besonderer Gast des Vereins war Dr. Danijela Popović NikolićProfessorin des Instituts für die serbische Philologie an der Philosophischen Fakultät in Niš. Das Treffen dauerte über drei Stunden und interessierte Teilnehmer aus der Schweiz, Deutschland und Serbien hatten neben Vorträgen die Möglichkeit, umfassend über alle Aspekte der epischen Poesie zu sprechen, die sie faszinierten. Professor Popović Nikolić sprach mit den Teilnehmern über Ursprung, Hintergrund, Kontext, Sammlung und Bedeutung der serbischen Volksdichtung. Gesprochen wurde unter anderem über das Werk von Vuk Stefanović Karadžić, den Kult des Heiligen Sava in epischen Werken, Symbole heidnischer Gottheiten und internationale Motive in Epen, Marko Kraljević im Balkan-Kontext, Ijekavian Dialekt, in dem epische Poesie erzählt wurde und geschrieben, und das Verhältnis von Grössen wie Grimm und Goethe nach serbischer epischer Poesie.
Unser Mitglied Bojana Tiosavljević sammelte ihre Eindrücke von diesem bislang längsten literarischen Abend:
"In der Schweiz geboren, habe ich in der Schule nie serbische Epos gelesen und meine Eltern haben auch nicht darüber gesprochen. Aus diesem Grund öffnete sich mir durch das Lesen verschiedener Gedichte eine neue Welt. Ich sehe ein Bild eines Kosovo-Mädchens an unserer Wand und weiss jetzt, woher die Inspiration für sie kommt. Ich hörte mehr über unsere Helden, las verschiedene Mythen und erfuhr, dass Goethe serbische Lieder mochte. Wie aufregend! Es ist besonders faszinierend zu sehen, wie viel Turzismus verwendet wurde. In Novi Pazar, wo ich herkomme, werden sie noch jeden Tag benutzt. Für mich haben diese Lieder Vergangenheit und Gegenwart verbunden."
Der nächste Literaturabend findet am 25. Juli statt und thematisiert die Perle der antiken Literatur und eines der wichtigsten Bücher der westlichen Zivilisation, Homers "Odyssee". Wir werden in Kürze weitere Informationen veröffentlichen. Wenn Sie sich bewerben möchten oder Fragen haben, schreiben Sie uns bitte an literaturkreis@serbischeakademiker.ch.

Александра Нинковић Ташић Allgemein

Literaturkreis 21.03.2021

Am Sonntag, dem 21. März, haben wir den dritten Literaturkreis unseres Vereins durchgeführt. Bei dieser Gelegenheit haben wir Mihajlo Pupin und seine Autobiographie "From Immigrant to Inventor / Vom Einwanderer zum Erfinder" besprochen. Wie vorher angekündigt, hat unser Ehrengast Aleksandra Ninković Tašić uns über das Leben des grossen Wissenschaftlers und sein Werk und Wohltaten erzählt. Aleksandra ist unsere grösste Expertin über Pupins Leben und Werk, Autorin zahlreicher Bücher über ihn und andere Wissenschaftler, Veranstalterin von Ausstellungen zu diesen Themen, Präsidentin der Pupin-Gesellschaft und Gewinnerin vieler Preise für ihre Arbeit. Sie hat uns über viele weniger bekannten Taten von Pupin erzählt, und unsere Vorstellung über ihn, das wir aus seinem Buch erhalten haben, ergänzt.
Der Anlass war, wie immer, offen für alle, und wir hatten viele Teilnehmer ausserhalb unseres Vereins. Wegen der Coronavirus Pandemie fand das Treffen wieder über Zoom statt. Unser Mitglied und Teilnehmer Andrija Stojković hat seine Eindrücke folgendermassen beschrieben:
Es freut mich als Akademiker und Ingenieur der Elektrotechnik sehr, dass wir die Autobiografie (Pulitzer-Preis 1924) von Mihajlo Pupin gelesen haben und an diesem Abend die Gelegenheit hatten mit Aleksandra Ninković Tašić, der besten Pupin Expertin weit und breit, diskutieren zu dürfen.
Für mich persönlich ist Pupins Verbindung zur Schweiz bemerkenswert. Als Greenhorn in Amerika arbeitet er zu Beginn bei Schweizer Auswanderer auf dem Hof, wo er Englisch lernt. Die erste Heimreise nach Idvor in Serbien führt von London nach Luzern, wo er sich in die Schweizer Alpen verliebt. Anstatt sofort zu seiner Mutter zu reisen, welche er seit elf Jahren nicht gesehen hat, bleibt er in der Zentralschweiz und besteigt die Rigi, den Pilatus und den Titlis innerhalb von nur zwei Wochen. Er bezeichnet die Schweiz als freiheitlichstes Land in Europa und ist beflügelt von Willhelm Tells Kampf gegen die Habsburg Monarchie. Auf seiner zweiten Reise durch die Schweiz mit seiner Ehefrau, kommt er auf dem Furkapass zu seiner Idee der bespulten Leitungen (Pupin-Spulen).
Spannend sind auch die Tatsachen, dass die Übersetzungen zur Zeit des jugoslawischen Kommunismus etliche Abschnitte (vermutlich bewusst) weggelassen haben, wo Pupin sich zum Beispiel auf den Hl. Sava bezieht.
Am Ende hoffe ich, dass wir zusammen mit Aleksandra Ninković Tašić bei Ihrem zukünftigen Besuch der Schweiz dieselben Gipfel besteigen können wie Pupin.
Für den nächsten Literaturkreis, der am 16. Mai stattfindet, haben wir das Thema serbische epische Volkspoesie ausgewählt. Bald erfahren Sie mehr. Wenn Sie sich für den Anlass anmelden wollen oder Fragen haben, schreiben Sie uns bitte einfach an literaturkreis@serbischeakademiker.ch.

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Literaturkreis 17.01.2021

Am Sonntag, dem 17. Januar, haben wir den zweiten Literaturkreis unseres Vereins durchgeführt. Bei dieser Gelegenheit haben wir das Buch "Migrations" von Miloš Crnjanski bearbeitet. Als Akademiker serbischer Abstammung in der Schweiz betrachteten wir diesen Schriftsteller und insbesondere dieses Buch als besonders wichtig für uns. Eine lebhafte Diskussion auf dem Treffen bestätigte uns dies.
Neben der üblichen Diskussion hatten wir diesmal die Gelegenheit, mit einem besonderen Gast zu sprechen: Zu uns gesellten sich Vesna Kapor Vesna Kapor, unsere Prosaschriftstellerin, Literaturkritikerin, Herausgeberin des Literaturprogramms im Studentenkulturzentrum in Belgrad und Preisträgerin des Miloš CrnjanskiAwardes. Auch am zweiten Literaturkreis haben wir die Platform Zoom verwendet aufgrund der aktuellen Lage. Die Teilnehmerin Dragana Tošić beschreibt den Abend wie folgt:

Dieser Literaturkreis war sehr interaktiv, mit interessanten Teilnehmern aus verschiedenen Berufsfeldern, so dass zwei Stunden als eine vergingen. Obwohl Crnjanski einer der wichtigsten serbischen Schriftsteller ist, muss ich zugeben, dass ich vor diesem Literaturkreis nicht viele Details über sein Leben wusste. Deshalb hat es mir sehr viel bedeutet, dass wir Frau Vesna Kapor als Gast hatten, die unter anderem den Miloš Crnjanski Award für die Sammlung von Geschichten "Po sećanju se hoda kao po mesečini" (2014) gewinnt. Sie hat uns viel erzählen können, und es ist nur ein Bruchteil dessen, was noch über diesen grossartigen Schriftsteller, seine Werke, sein Leben und seinen Charakter gesagt werden kann.
Es war für mich besonders interessant, als jeder Teilnehmer den Teil des Buches las, die einem besonders starken Eindruck hinterlassen haben. Zudem sprachen wir auch über einige Zitate von Crnjanski aus diesem und anderen Werken, die er schrieb. Wir sprachen darüber, zu welchen Gedanken Crnjanski uns ermutigt, sein Schreiben über serbische Migrationen und interne und externe Bewegungsmotive, die im Roman "Migrations" führend sind. Ich hatte den Eindruck, dass jeder von uns beim Lesen über seine eigenen Migrationen nachdachte, aber auch über das Schicksal der Menschen, denen wir angehören, unabhängig davon, ob wir auf dem Territorium Serbiens geboren wurden oder nicht. Obwohl es sich um einen Roman über die Ereignisse des 18. Jahrhunderts handelt, haben wir auch die Parallele zur Gegenwart angesprochen und das Gespräch mit einem Gespräch über die Zukunft beendet. So endet der Roman "Migrations", und Crnjanski sagte auch: "Wir sollten in die Zukunft gehen." Alle glücklicheren Nationen blicken in die Zukunft. "

Für den nächsten Literaturabend am 21. März haben wir für das Buch " From Immigrant to Inventor / Sa pašnjaka do naučenjaka" von Mihajlo Pupin entschieden, für das unser grosser Wissenschaftler den Pulitzer-Preis erhielt. Wenn Sie sich uns anschliessen möchten, schreiben Sie uns bitte an literaturkreis@serbischeakademiker.ch um alle Informationen und den Zoom-Link zu erhalten.

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Literaturkreis 15.11.2020

Am Sonntag, 15. November 2020, haben wir unseren ersten Literaturkreis durchgeführt. Zu diesem Anlass haben wir das Buch "1984" von George Orwell gewählt, das, obwohl es vor mehr als sieben Jahrzehnten geschrieben wurde, einige Merkmale unserer heutigen Realität widerspiegelt. Aufgrund der Pandemie wurde die Diskussion online über die Zoom-Plattform durchgeführt, es war jedoch sehr interaktiv gestaltet. Unser Mitglied Milica Petrović beschreibt nachfolgend ihre Eindrücke:

Wir sprachen über die Aspekte "Sprache" und der "Neusprache" sowie über die Parallelen zwischen der fiktiven und der realen Welt. Nämlich wird die Sprache reduziert und der verwendete Wortschatz wird kleiner, was in gewisser Weise zur Einschränkung des Gedankenspielraumes führt um schliesslich sogenannte «Gedankendelikte» auszurotten. Darüber hinaus haben wir die Zwecke für welche Kriege geführt wurden besprochen, was für mich wichtig war. Im Buch wird der Krieg als ein Mittel, mit dem Massen von Menschen nicht nur physisch, sondern auch emotional mit etwas scheinbar sehr Grossem und Wichtigem beschäftigt werden, beschrieben. Andernfalls wäre die Menschheit in einem Wohlstand, der dank des Fortschritts der Technologie möglich wäre, viel schwieriger zu kontrollieren und zu manipulieren. Für mich war dieser Teil des Buches als einer der wichtigsten gewonnen Erkenntnis und es war sehr spannend zu hören, was andere darüber denken.

Am Ende konnte ich noch eine Frage stellen, die mich brennend interessiert hat. Nämlich wie und warum Winstons Verrat an Julia und sein endgültiger Zusammenbruch in dem Buch zusammenhängen. Zu meiner Überraschung hatten alle Personen unterschiedliche Interpretationen. In diesem letzten Diskussionspunkt des Literaturkreises habe ich realisiert, wie wertvoll es ist, solche Gelegenheiten zu nutzen, um über Themen zu sprechen und Meinungen auszutauschen, über die viele von uns das letzte Mal in der Schule nachgedacht haben.

Für den nächsten Literaturkreis im Januar 2021 planen wir, einige der Klassiker der serbischen Literatur zu lesen. Wir werden uns bald dafür entscheiden und die Details mitteilen!

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Serbian Open

Was ist "Serbian Open"?"Serbian Open" ist eine Plattform für Kommunikation und Networking, welche die Vereinsmitglieder sowie die jener, die dies werden möchten verbindet. Die Eröffnung des "Serbian Open" bilden Input Referate mit Themen aus allen Bereichen.
Wer hält das Input Referat?Input Referate werden sowohl von unseren Mitgliedern als auch von Gastreferenten gehalten, welche Experten in ihren Fachbereichen sind.
Wann findet "Serbian Open" statt?Jede erste Woche im geraden Monat des laufenden Kalenderjahres. Alle Termine sind bekannt, wobei zusätzliche Details den Mitgliedern und Interessenten im Voraus über den Info-Flyer und per Mail mitgeteilt werden.
ImpressionWenn wir in Ihnen das Interesse geweckt haben besuchen Sie uns doch an einem der "Serbian Open's" oder für weitere Impressionen besuchen Sie unsere Sozialen Medien (Link für die Bildergalerie von vorherigen "Serbian Open's").
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Literaturkreis

Der Alltag holt uns schnell ein - wir alle haben Verpflichtungen, denen wir heute oder spätestens in dieser Woche nachkommen müssen. In der Hektik, in dem Fernsehen und Benachrichtigungen am Smartphone wertvolle Zeit "stehlen", vergeht die Zeit wie im Flug. Wobei wir es nur teilweise schaffen, uns den Werten Sprache und Belesenheit, welche auf langer Sicht wichtig für uns alle sind, zu widmen. Deshalb haben wir den Literaturkreis ins Leben gerufen und organisieren Literaturabende, um die Zeit für die wichtigen Werte wieder bewusst in unserem Kalender einzuplanen. Kommen Sie und sprechen Sie über Orwells Buch "1984" und geniessen Sie eine schöne Atmosphäre in guter Gesellschaft. Die Diskussion Sprache ist serbisch und der erste Literaturabend findet im Raum Zürich statt. Die genaue Lokation wird noch bekannt gegeben, reservieren Sie sich jedoch die Zeit und beginnen Sie mit dem Lesen des Buches von Orwell "1984" am besten schon heute.

Fundament Ekipa Allgemein

Fundament, 19.09.2019

19. Септембра 2019 у просторијама „Zunfthaus zur Saffran“ у старом делу града Цириха  је одржан информативни догађај под именом „Фундамент“. Тог дана је одбор САУШа присутнима представио Удружење са његовим циљевима и планираним оквирима деловања. Присутни су имали могућност да себе уброје међу прве чланове овог Алумни удружења, иначе првог Српског у Швајцарској и да тако започну заједно са одбором један пут који на крају има за циљ да окупи и организује све високо образоване особе српског порекла у Швајцарској на најбољи и најлепши начин.

Није случајно да се први информативни догађај одржао баш под именом “Фундамент”. И заиста се тако може окарактерисати прва полугодишњица од оснивања Српског академског удружења у Швајцарској које се десило 28. Јуна 2019. Фундамент обезбеђује основу на којој се може стабилно градити. Без доброг фундамента било каква градња не успева. Поред првих чланова који су есенца фундамента, превасходили су први задаци и препреке са којима се Удружење суочавало, како би омогућило оснивање и успостављање основних елемената за  функционисање.

Im Verlaufe des Abends hatten die Teilnehmer die Möglichkeit sich beim Apero mit den Vorstandsmitgliedern auszutauschen und mit anderen Teilnehmern zu vernetzen.

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